Verantwortungsvoll spielen
Glücksspiel ist Unterhaltung, die Geld kostet. Wenn es mehr wird als das — Sie spielen, um Verluste zurückzuholen, verschweigen es oder leihen sich Geld —, ist Zeit für eine Pause. Anbieter müssen Limits und Sperren anbieten, und in Österreich gibt es kostenlose, vertrauliche Beratung.
Warnzeichen
- Sie erhöhen Einsätze, um Verluste auszugleichen.
- Sie spielen mit Geld für Miete oder Lebensmittel.
- Sie verheimlichen, wie oft oder wie viel Sie spielen.
- Sie werden unruhig, wenn Sie nicht spielen.
- Sie leihen sich Geld zum Spielen.
Hilfreiche Werkzeuge
- Einzahlungslimit im Konto vor der ersten Einzahlung.
- Zeitlimit und Erinnerungen.
- Spielpause für Stunden oder Tage.
- Selbstsperre über Monate oder unbefristet.
- Bank- und Gerätesperren für Glücksspielseiten.
Budgetrechner für deine Session
Hilfe in Österreich
| Stelle | Angebot |
|---|---|
| Spielsuchthilfe | Beratung und Therapie, auch für Angehörige: Spielsuchthilfe Wien +43 1 544 13 57 |
| Suchtberatung der Bundesländer | Kostenlose Beratung vor Ort |
| Spielerschutz des Anbieters | Limits, Pausen, Sperren |
In akuten Notfällen: Rettung 144 oder Notruf 112.
Für Angehörige
Ruhig ansprechen, keine Vorwürfe, Hilfe bei der Suche nach Beratung anbieten — und keine Spielschulden übernehmen. Auch Angehörige können sich beraten lassen.
Probleme und Lösungen
Sperrsoftware und Banksperren nutzen, Beratung in Anspruch nehmen.
Schuldnerberatung kontaktieren; keine neuen Kredite.
Fragen
Woran erkenne ich problematisches Spielen?
Mehr Zeit oder Geld als geplant, Verluste jagen, Lügen, Schulden, Unruhe beim Aufhören.
Wie sperre ich mich?
Beim Anbieter über den Spielerschutzbereich; beim Konzessionär auch für längere Zeiträume.
Ist Beratung kostenlos?
Ja, Beratungsstellen in Österreich beraten kostenlos und vertraulich, auch Angehörige.